Actionreiche Turnfahrt des DTV Kesswil
Die diesjährige Tunfahrt des Damenturnvereins Kesswil ging in den Kanton Graubünden. Das erste Ziel war die Kanuschule bei der Bahnstation Versam-Safinen an der Ruinaulta- der Rheinschlucht. In dieser Schlucht sollten wir später mit einem Riverraftingboot von Ilanz nach Versam hinunterfahren.
Als uns unsere Raftingführer am Treffpunkt die ersten Instruktionen gaben und die Neoprenanzüge austeilten, konnte man schon bei einigen die Nervosität spüren. Und als wir in Ilanz die Boote bestiegen verwandelte sich das nervöse Kribbeln in einen Adrenalinschub. Unser Guide James gab uns Anweisungen („vorwärts paddeln bitte“, „rückwärts paddeln bitte“, „rechts vorwärts, links rückwärts bitte“…) und wir befolgten sie bestmöglich und wurden von allen Seiten mit dem sieben Grad kalten Wasser bespritzt. Mit einem strahlend blauen Himmel und einem warmen Neoprenanzug war das kühle Nass ein super Funfaktor. Dazwischen gab es ruhigere Passagen, währenddessen die schöne Umgebung der Rheinschlucht genossen werden konnte. „Alle ins Wasser!“ tönte die Anweisung von James während einer solchen Strecke. Wir überlegten, ob wir wirklich richtig gehört hatten. Kurz darauf sprangen alle in den Fluss und hielten sich am Rand des Bootes fest. Es war ein Riesen- Spass. Nach der gut eineinhalbstündigen teils wilden teils sanfteren Riverrafting- Tour waren alle so begeistert, dass schon Pläne für eine weitere Tour geschmiedet wurden.
Die Reise ging dann weiter nach Churwalden, wo wir unser Nachtquartier bezogen. Obwohl Chruwaldens Nachleben in etwa mit demjenigen von Kesswil verglichen werden kann, wurde von uns trotzdem noch bis in die Nacht hinein die einzige Bar am Platz unterhalten.
Auch am nächsten Tag wurden wir wieder mit Sonne pur beschenkt. Mit der Sesselbahn ging es von Churwalden in die Höhe zum Pradaschier. Als nächste Herausforderung übten wir uns in Gleichgewicht halten und Arm- und Beinkrafttraining im Seilpark. Nach den ersten unsicheren Schritten und nachdem das Vertrauen in die Sicherung aufgebaut war, wurden die vielfältigen Parcours immer mutiger und schneller bewältigt.
Der letzte Actionpart unserer Reise war danach die Fahrt mit der längsten Rodelbahn der Welt zurück ins Tal. Nach dem Motto „Bremsen ist etwas für Weicheier“ rodelten wir so rasant wie möglich den Berg hinunter. Wir hatten einen solchen Spass, dass wir gleich nachdoppelten und ein zweites Mal die lustige Fahrt in Angriff nahmen.
Nach so viel Action war dann die gemütliche Rückfahrt im Zug nach Kesswil genau das Richtige. Eines ist sicher; an diese schöne Turnfahrt werden sich alle noch lange zurück erinnern.





